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Ausgezeichnet mit dem Siegel "Unternehmen der Zukunft"

Frühförderung

Frühförderwahn?

Immer wieder begegnet mir die Frage und Sorge nach der zu frühen Förderung in meinen Eltern-Kind-Kursen. Dabei lade ich die Eltern ein, ihre Kinder bewusst zu beobachten, um herauszufinden, was gerade im Fokus steht.

Ihre Hände – oh was die alles zaubern können. Sie können mit ihnen die Dinge be-greifen (stapeln, fallen lassen, werfen) und ausdrücken, was sie gerade beschäftigt, wenn wir ihnen die Handzeichen bzw. Babygebärden der Zwergensprache dazu zeigen.

Ihr Körper – in ständiger Bewegung, nach und nach wird jeder weitere Entwicklungsschritt perfektioniert – bis sie frei gehen, hüpfen, laufen. Wie faszinierend.

Ihre Sprache – wenn sie lernen sich mitzuteilen und auf Worte reagieren, bis sie aus ihnen herauspurzeln – welche Freude.

Kinder besitzen einen inneren Antrieb, Dinge zu entdecken und zu lernen.

Sie lernen im Spiel und das tun sie ununterbrochen (abgesehen von den kleinen Päuschen und Nickerchen, die für die Verarbeitung wichtig sind).

Beim Spielen geht es darum, den Kindern den Raum zu geben, sich selbst kennen zu lernen, ihre eigenen Talente und Fähigkeiten auszubilden und dabei die Welt zu entdecken. Mit unserem Vertrauen und der nötigen Zeit ist das eine wundervolle Reise der Entwicklung.

Bevor wir also an den Frühförderwahn denken und uns überlegen, welche Argumente wir dazu haben, legen wir doch bitte den Fokus auf diese faszinierende Zeit der Wunder, die unsere Kinder mit Begeisterung vollbringen.

Wer dazu mehr lesen möchte, empfehle ich das Buch von Dr. Herbert Renz-Polster „Mit Herz und Klarheit – wie Erziehung heute gelingt und was eine gute Kindheit ausmacht“, 2024 im Piper Verlag.

 

Autorin: Johanna Berktold, BA, Sozialarbeiterin und Sexualpädagogin im Familienzentrum, Kursleiterin für Zwergensprache und Dunstan Babylanguage, Dornbirn, Vorarlberg (AT)

Interview in "Schweizer Illustrierte" mit unserer Länderleiterin Patricia

Babyzeichensprache: "Handzeichen helfen den Babys, ihre Bedürfnisse zu vermitteln."

Die Babyzeichensprache soll kleinen Kindern ermöglichen, sich durch Handzeichen auszudrücken, wenn sie noch nicht sprechen können. Kritiker halten das für übertriebene Frühförderung und befürchten, dass Kleinkinder aufgrund der Zeichensprache später mit dem Reden beginnen. Die Babyzeichensprache-Expertin Patricia Geiger dementiert und erklärt die Vorteile dieser Kommunikationsform.

Lies hier gern den kürzlich erschienenen Artikel weiter und erfahre welche interessanten Fragen und Erfahrungen rund um das Gebärden mit den Kleinsten in deren ersten Lebensjahren im Interview mit unserer Länderleiterin der Schweiz - Patricia Geiger aus Basel - noch besprochen wurden:

Artikel in Schweizer Illustrierte

 

Autorin: Patricia Geiger, Zwergensprache Kursleitung und Länderleitung Schweiz aus Basel, Gebärdendolmetscherin und Kommunikationsassistentin