Vor ein paar Wochen startete ein neuer Babyzeichenkurs. Neben einigen Mamas, die mit ihrem ersten Kind da sind, gibt es auch ein paar „Wiederholungstäter“, die mit dem großen Geschwisterkind die Zwergensprache erfolgreich angewendet hatten.
Eine dieser Mamas erzählte uns in der Vorstellungsrunde folgende lustige Begebenheit:
„Ich war mit meinem Sohn und der Oma einkaufen. Ich wühlte in den Kisten und die Oma schob den Einkaufswagen mit Kind. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie er das Zeichen für „nochmal“ machte. Also fragte ich die Oma: „Hast du ihm gerade irgendwas gegeben?“ Wir mögen es nicht so gerne, wenn die Kinder zu viele Süßigkeiten bekommen. Aus dem Augenwinkel sah ich noch eine zweite Gebärde und musste schmunzeln. Die Oma verneinte schmunzelnd und fragte mich, wie ich darauf käme, dass sie ihrem Enkel etwas gegeben hat? „Na, er hat gerade „nochmal“ und „Keks“ gezeigt.“ Ich denke, seitdem gab es keine heimlichen Kekse mehr.
Es ist so schön, zu erfahren, wie die ehemaligen Kursbabys sich entwickelt haben und wie die Zeichen ihnen und den Familien geholfen haben.
Autorin: Daniela Braun, Logopädin, Zwergensprache Kursleitung Region Südthüringen, Eisenach
Kursleiterin

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Kleine Hände – viel zu sagen
Mit meinem Sohn besuchte ich einen liebevoll gestalteten Babyzeichenkurs. Die Idee hinter den Babygebärden hat mich schnell begeistert. Natürlich brauchte es Geduld, bis sich die ersten Zeichen zeigten - dann kam dieser besondere Moment: Mein Sohn zeigte zum ersten Mal das Zeichen für „Milch“. Ich war fasziniert und unglaublich stolz, dass er mir auf diese Weise mitteilen konnte was er sich wünschte.
Kurz darauf kam das Zeichen für „nochmal / mehr“, welches er sehr häufig nutzte. Nach und nach kamen weitere Zeichen dazu, die wir in unseren Alltag integrierten. Als er zu sprechen begann, verwendete er Wort und Zeichen sogar gemeinsam, um sich noch deutlicher auszudrücken.
Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie viel Babys bereits verstehen und wie viele Gedanken, Wünsche und Beobachtungen sie mit uns teilen möchten – auch wenn ihnen die Worte dafür noch fehlen.
Genau diese besonderen Momente möchte ich auch anderen Familien ermöglichen. Die Zwergensprache gibt Babys eine Möglichkeit, sich früh verständlich mitzuteilen, und Eltern die Chance, ihre Kinder noch besser zu verstehen. Sie unterstützt eine Kommunikation auf Augenhöhe und kann den gemeinsamen Alltag leichter, fröhlicher und voller kleiner Aha-Momente machen.
Ich möchte meine Begeisterung für die Zwergensprache weitergeben und Familien dabei begleiten, gemeinsam mit ihren Babys die Welt der Babyzeichen zu entdecken. Wenn ihr Lust habt, diese besondere Art der Kommunikation kennenzulernen, freue ich mich, euch in einem meiner Kurse willkommen zu heißen.
Herzliche Grüße
Laura
Kleine Hände – viel zu sagen
Zwergensprache mit Laura
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