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Vorarlberg

Fliegen mit Baby

Die Sommerzeit ist eine perfekte Gelegenheit für Familien, neue Abenteuer zu erleben. Manchmal bedeutet das mit Baby zu fliegen. Das kann eine aufregende, aber auch herausfordernde Erfahrung für Familien sein. Wie gestaltet man am besten einen Flug mit Baby? Diese Frage kam in der letzten Babyzeichen Kursstunde auf.

Hier nun das gesammelte Wissen und Ideen der Kurseltern:

  1. Wirf alle Erwartungen gleich über Bord und freu dich auf das Abenteuer, stets im Moment zu sein. Viele neue Reize wirken auf dein Baby ein und können für alle herausfordernd sein, wenn alles „perfekt“ ablaufen soll. Reisen mit Kind, bedeutet nun mal reisen mit Kind.
  2. Frühzeitig planen: bucht, wenn möglich einen Flug, der gut in den Schlaf- oder Ruheplan des Babys passt, um die Wahrscheinlichkeit von Unruhe oder Schlafstörungen zu minimieren.
  3. Nimm vertraute Lieblingssachen mit: ein Kuscheltier oder eine Decke können dem Baby ein Gefühl von Sicherheit geben.
  4. Stillen oder Füttern während des Starts und der Landung: Das Saugen kann helfen, den Druckausgleich in den Ohren zu erleichtern.
  5. Babytrage oder Tragetuch: So bleiben die Hände frei und das Baby ist stets in Wohlfühlnähe

Beschäftigungsideen während des Flugs:

  • Activity oder Quietbooks sind schon für ganz kleine Kinder spannend, da sich allerhand entdecken lässt und ganz nebenbei die Motorik gefördert wird.
  • Pixibücher oder Wimmelbücher im Taschenformat
  • Fidget Spiele (Pop it oder Sensorywürfel)
  • Schleichtiere
  • Saugnapfrasseln (squigz)

Als besonderer Tipp landen viele Kleinigkeiten einzeln verpackt als „Taschenjoker“ im Handgepäck und werden nach einander angeboten – so bleibt immer etwas zu entdecken.

Am Ende der Stunde waren sich alle, trotz der vielen gesammelten Tipps einig, dass die Reise an sich wohl das Spannendste ist und es unzählige Dinge zu entdecken gibt. Die Babyzeichen für „Flugzeug“, „Meer“, „Sonne“ und „Eis“ gabs als Bonus für alle dazu.

Apropos Eis – nächste Woche gibt es ein leckeres Rezept von meiner Kollegin für selbstgemachtes Eis, dass schon die Kleinsten genießen können.

 

Autorin: Johanna Berktold, BA, Zwergensprache und Dunstan Babysprache Kursleitung in Vorarlberg/Österreich, Sozialarbeiterin und Sexualpädagogin

Ice ice Baby

Eines der Babyzeichen, welches man meist nur einmal vorzeigen muss und dann ganz genau von den Kindern abgespeichert wird ist das „Eis“.

Bei uns war es immer die Kombi-Gebärde „Vogel-Eis“, da unsere Eisdiele Kolibri heißt und ein großer Kolibri auf der Tür abgebildet ist.

Wenn die Temperaturen klettern, freut sich Groß und Klein über diese feine Abkühlung. Und auch wenn gerade gezahnt wird, schafft der kalte Snack meist angenehme Abhilfe.

Hier ein schnelles und zuckerfreies Rezept für zu Hause:

Alles, was ihr braucht, sind 400g Beeren (alternativ Melone oder Bananen), 100g Naturjoghurt, einen Mixer und Eisförmchen.

Wascht das Obst, püriert es mit dem Mixer, verrührt es mit dem Joghurt und füllt es in Eisförmchen ab. Nach ca. 6 Stunden (oder über Nacht) kann es genossen werden - mhmmmmmm...

Lasst es euch schmecken!

Passende Babyzeichen sind dazu z.B. diese - wir zeigen Sie Euch gern im Zwergensprache -Kurs oder die meisten sind auch in unserer Zwergensprache-App zu finden:

Eis, kalt, Beeren, Banane, essen, fertig

 

Autorin: Monika Markota, Zwergensprache und Dunstan Babysprache Kursleitung in Vorarlberg/Österreich, Kindergarten,- & Elementarmusikpädagogin, Kangatrainerin, Trageberaterin

Seifenblasen für alle!

Wir lieben Seifenblasen und deshalb sind auch immer welche mit in der Tasche und am Fahrradlenker montiert.

Kinder und Erwachsene lassen sich gerne von den bunt, glitzernden Blasen faszinieren und sie sind ein wunderbares Spiel, um die Babyzeichen einzusetzen: nochmal, wo, groß, klein, Wind, kaputt und vieles mehr können hier gezeigt werden. Doch vor allem „nochmal“ ist hier das Zeichen der ersten Wahl.

Wir nutzen die Seifenblasen, um Wartezeiten zu überbrücken, kleine Wehwehchen und Frustmomente zu verarbeiten oder mit anderen Kindern in Kontakt zu kommen.

Damit euch der Spaß niemals ausgeht, hier unser Geheimrezept für extra große Seifenblasen zum Nachmachen:

  • 500 ml Wasser
  • 200 ml Babyshampoo
  • 50 g Puderzucker
  • 3 cm langen Streifen Zahnpasta

Alle Zutaten kommen nacheinander in einen größeren Behälter und werden vorsichtig mit der Hand verrührt. Fertig.

Extratipp: Seifenblasenbehälter mit Klebeband oder Kabelbinder an ein Stuhl- oder Tischbein fixieren. So können die Kinder selbstständig sein.

 

Autorin: Johanna Berktold, BA, Sozialarbeiterin und Sexualpädagogin im Familienzentrum, Kursleiterin für Zwergensprache und Dunstan Babysprache in Dornbirn, Vorarlberg (AT)