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Ausgezeichnet mit dem Siegel "Unternehmen der Zukunft"

Winter

Fingerspiele – die kleinste Form von Theater

Fingerspiele sind bei Kindern schon sehr früh von großem Interesse, sind sie ja auch eine ganz kleine Form von Theater. Die Bühne ist direkt vor ihnen und die Schauspieler sind die Hände. Bedenken wir, dass die Hände schon für die Kleinsten spannend sind, können wir als Erwachsene die Begeisterung nur nachvollziehen.

Fingerspiele sind noch dazu eine spielerische Möglichkeit, wie wir Babyzeichen im Alltag einbauen können und dabei noch intensive Zeit mit den Kleinen verbringen.

Als spielerische Möglichkeit Kindergebärden im Familienalltag einzubauen, eignen sich Fingerspiele wunderbar! Darum zeigen wir den Familien in unseren Zwergensprache-Kursen auch verschiedenste Fingerspiele.

 

Eines unserer Winter-Highlights sind die „Fünf Flocken“ von Anett Kölpin (Abgerufen unter www.kita-Kiste.com)

 

Fünf Flocken fallen froh und munter

hoch vom Himmel auf uns runter.

 

Die erste Flocke fliegt geschwind

zum Rodelberg, wo Kinder sind.

(HUUUUUI)

 

Die zweite Flocke strengt sich an

und landet auf der Eisenbahn.

(Sch-sch-sch-sch – Eisenbahngeräusch)

 

Die dritte Flocke fällt – oh weh

direkt in einen großen See.

(Blub blub blub)

 

Die vierte Flocke hört man lachen.

Sie möchte eine Party machen. (Zeichen: tanzen)

(Hihihihihih)

 

Die fünfte Flocke landet so zum Spaß

direkt auf deiner kleinen/kalten Nas.

(Uuuuh)

 

Und wenn sie nicht geschmolzen sind, (Zeichen: weg)

dann fliegen sie noch heut geschwind. (Zeichen: Schnee und schnell)

 

Viel Spaß beim Ausprobieren mit Deinem Kind! Die im Text markierten passenden Babygebärden dazu zeigt Dir gern Deine Zwergensprache-Kursleitung. Du findest sie ansonsten auch in der Zwergensprache Babyzeichen App:

zur Zwergensprache App

 

Autorin: Viktoria Schartmüller, Elementarpädagogin, Zwergensprache Kursleitung in Linz (AT), Regionalleiterin für das Team Oberösterreich und Salzburg

Winterstimmen & Zauberhände – Singen stärkt Sprache

Gerade in der Weihnachtszeit wird in Familien, Krippen und Kindergärten besonders viel gesungen – so viele schöne Winter- und Weihnachtslieder begleiten uns durch den Advent. Diese Zeit eignet sich wunderbar, um Musik bewusst zu nutzen und gemeinsam mit den Kindern zu singen.

Ein ideales Lied dafür ist „Schneeflöckchen, Weißröckchen“: klarer Text, wiederkehrende Wörter und viele Bilder, die sich hervorragend mit Zwergensprache unterstützen lassen. Gebärden wie Schnee, Wolke, Wann, Wohnen oder Stern machen das Lied sichtbar, fördern das Verständnis für Sprache und geben Kindern die Möglichkeit, schon aktiv mitzusingen – auch ohne gesprochene Worte.

Kurz erklärt:
Singen + Zwergensprache stärkt den Spracherwerb, motiviert zum Mitmachen und schenkt Kindern Erfolgserlebnisse – und genau das macht die Winterzeit noch ein Stückchen magischer.

 

Autorin: Sandra Fasching, Kindergartenpädagogin, Schlafberaterin, Spielgruppenleiterin, Zwergensprache und Dunstan Babysprache Kursleitung in Niederösterreich