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Ausgezeichnet mit dem Siegel "Unternehmen der Zukunft"

Spielideen

Was ergibt das Bild? – Zeichen-Puzzle mit Aha-Effekt

Manche Ideen entstehen einfach aus dem Bauch heraus – und treffen genau ins Herz: Das Zeichen-Puzzle ist so ein Spiel. Es sorgt in meiner letzten Kursstunde nicht nur für viele Lacher, sondern auch für echtes Mitdenken, Mitmachen und Staunen.

Ich teile die Karten an die Teilnehmer aus und dann beginnt das "Zeichenpuzzle". Dann geht’s los: "Banane!" – "Baum!" Genau! Und dann die Lösung: Bananenbaum!

Das Zeichen für Banane ist den meisten schon vertraut. Beim Baum denken manche kurz nach, manche zeigen es sofort. Und dann kommt der Moment, in dem alles zusammenpasst: Zwei Zeichen = ein zusammengesetztes Wort. Ein Bananenbaum! Und ein richtiges Aha-Erlebnis.

Ich liebe solche Spiele. Sie zeigen, wie sehr sich die Eltern im Kurs bereits mit den Babyzeichen beschäftigt haben. Wie aufmerksam sie geworden sind. Wie gut die Zeichen im Alltag verankert sind.

Das Tolle daran: Es ist leicht, macht Spaß und bringt nochmal einen spielerischen Abschluss in die letzte Kursstunde.

Ob Mond + Lampe (Mondlicht), Ente + Dusche (Badeente) oder Blume + Gießkanne (Blumenwasser) – die Kombinationsmöglichkeiten sind fast endlos. Und die Freude darüber, "es herausgefunden zu haben", ist groß und sehr witzig.

Die Karten für dieses Spiel habe ich übrigens mit ChatGPT gestaltet. So passen sie perfekt zu meinem Stil – liebevoll, verspielt und auf die Bedürfnisse von Babys und Eltern abgestimmt.

Was wird dabei gefördert?
- Sprachbewusstsein
- Zeichenwiederholung
- Wortschatzaufbau
- visuelle und kognitive Verknüpfung
- und natürlich: Freude an der Zwergensprache, umsetzen und am Lernen

Das Schönste daran? Die Eltern nehmen nicht nur Wissen, sondern auch Begeisterung mit nach Hause. Sie erleben: Babyzeichen sind mehr als Kommunikation. Sie sind Spiel, Beziehung, Begegnung.

 

Autorin: Annett Stentz, Zwergensprache-Kursleiterin in Rohrbach/Pfalz, Kindertagespflegeperson – und am Nachmittag liebevoll „Oma mit den Zeichen“. Inspiriert von ihrer zwergensprachebegeisterten Enkeltochter, die regelmäßig fragt: „Oma, wie heißt das auf Zwergensprache?“

Zwergensprache-Bingo – Spielerisch lernen mit Belohnungseffekt

Bingo im Babyzeichen-Kurs? Na klar – das bringt Schwung in die Stunde, sorgt für gute Laune und ganz nebenbei werden Zeichen wiederholt und gefestigt.

Die Eltern sind mit Begeisterung dabei, die Babys mittendrin – und es wird gezeigt, gelacht und gelernt.

Auf jeder Kachel des Bingo-Feldes steht ein wichtiges Alltagswort – zum Beispiel Milch, Papa, anziehen, wickeln, nochmal oder fertig. Wörter, die im Familienalltag ständig vorkommen. Durch das Spiel werden die passenden Gebärden automatisch mitgeübt – ganz nebenbei, durch Wiederholung. Und genau das hilft, die Zeichen im Kopf (und in den Händen) zu verankern.

Ich nutze das Bingo ganz bewusst zur Wiederholung: Ich zeige ein Zeichen – die Eltern rufen das passende Wort. Wer das Wort auf seinem Feld hat, kreuzt es ab. Und wenn jemand fünf in einer Reihe hat, heißt es laut: „Bingo!“ Ein kleiner Preis wartet natürlich auch. Das macht Spaß, bringt Abwechslung – und sorgt oft für viel Gelächter.

Gleich zur ersten Kursstunde bekommen alle Eltern ein Kühlschrank-Bingo mit den Zeichen aus der ersten Stunde mit nach Hause. Gerade am Anfang sind Babyzeichen ja noch nicht so im Alltag angekommen – viele Eltern fragen sich: Wann genau soll ich das Zeichen jetzt zeigen?

Das Bingo ist da ein liebevoller Reminder. Es hängt gut sichtbar – zum Beispiel am Kühlschrank – und lädt dazu ein, die neuen Zeichen spielerisch auszuprobieren: beim Wickeln, Essen, Anziehen oder Spielen.

Wer Lust hat, füllt das Bingo über die Woche aus – ganz ohne Druck. Und natürlich wartet auch hier am Ende eine kleine Überraschung auf alle, die mitgemacht haben!

Und hier kommt der Zauber dahinter:
Wer dranbleibt, merkt nicht nur, wie es leichter wird – sondern wird auch belohnt. Das Bingo macht Fortschritt sichtbar. Und das gute Gefühl, etwas geschafft zu haben, stärkt das Selbstvertrauen. Positive Verstärkung, wie man in der Lernforschung sagt – aber wir nennen es einfach: „Ich hab was geschafft!“ Und das tut richtig gut.

Das Schönste daran?
Die Eltern erleben echte Aha-Momente, haben Freude am Spiel – und sind motiviert, im Alltag weiter zu zeigen. Sie spüren, wie gut Babyzeichen funktionieren, wie viel ihr Kind bereits versteht und wie wertvoll diese Form der frühen Kommunikation ist. Ein kleines Spiel – mit großem Effekt.

 

Autorin: Annett Stentz, Zwergensprache-Kursleiterin in Rohrbach/Pfalz, Kindertagespflegeperson – und am Nachmittag liebevoll „Oma mit den Zeichen“. Inspiriert von ihrer zwergensprachebegeisterten Enkeltochter, die regelmäßig fragt: „Oma, wie heißt das auf Zwergensprache?“, Rheinland-Pfalz