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Ausgezeichnet mit dem Siegel "Unternehmen der Zukunft"

Rituale

Hol Dir 20 praktische Zwergensprache Alltagshacks!

Im Rahmen unserer 20-Jahre-Jubiläums-Aktionen gibt es diesen Monat die Top 20 Babyzeichen Alltagshacks für Euch!

Lass Dich von unserer Zusammenstellung inspirieren, wie und wann Du Kindergebärden am besten in Eurem Tag unterbringen kannst, woran die Kleinsten viel Freude haben und dadurch ins Zeigen kommen.

Entdecke außerdem die Kraft der Rituale, überbrücke Wartezeiten sinnvoll und umschiffe mit Babyzeichen elegant die Alltagshürden oder holprige Übergänge.

20 Zwergensprache Alltagshacks 2024 Seite 1Diese praxisnahen 20 Top-Empfehlungen haben wir in unserem Zwergensprache KursleiterInnen-Netzwerk gesammelt. Sie sollen Euch ganz viel Gebärden-Anwendungsspaß bringen!

Damit Du mit Deinem Kind mit Freude, frischen Ideen und abwechslungsreichen Beschäftigungstipps ins fröhliche Zeichen zeigen starten kannst und dann auch im Baby- und Kleinkindalltag erfolgreich dranbleibst.

Wir wünschen Euch gemeinsam viele schöne Babyzeichen-Momente auf Eurem individuellen Weg!

Hol Dir hier Dein Handout im Download zu unseren erprobten Alltagshacks und schau, was davon Euren Gebärdenalltag ab sofort bereichern könnte:

 

Autorin: Vivian König, Gründerin und Geschäftsführerin der Zwergensprache GmbH, Ausbilderin für Babyzeichensprache und Dunstan Baby Language, Autorin, Leipzig

Mit kleinen Händen Großes schaffen – Kekse backen & Zwergensprache

Die Adventzeit ist voller Düfte, Wärme und kleiner Rituale – und das gemeinsame Backen von Keksen gehört für viele Familien unbedingt dazu. Schon Einjährige können aktiv mitmachen: Teig kneten, ausrollen, Formen drücken, naschen … und dabei auf spielerische Weise Sprache lernen.

Gerade beim Backen eignet sich der Einsatz der Zwergensprache hervorragend. Die Abläufe sind klar, die Wiederholungen häufig und die Handlungsschritte gut sichtbar – perfekte Voraussetzungen, um Gebärden einzubauen.

Geeignete Gebärden beim Backen

  • Essen / Probieren
  • Mehr
  • Fertig
  • Heiß (für den Ofen)
  • Helfen
  • Mischen / Rühren
  • und die Gebärden für die Ausstecher-Formen: Stern, Glocke, Baum, Engel, Blume, Hirsch usw.

Das bringt’s für die Kinder

  • Mehr Verständnis: Kinder begreifen schneller, was als Nächstes passiert.
  • Weniger Frust: Gebärden ermöglichen Mitteilung – auch ohne Sprache.
  • Aktive Beteiligung: Kinder fühlen sich kompetent und einbezogen.
  • Ganzheitliches Lernen: Motorik, Sprache und Sinneserfahrungen greifen ineinander.

Backen + Zwergensprache verbindet also Alltagssituationen mit frühkindlicher Kommunikation – und schafft gleichzeitig liebevolle Familienmomente.

 

Autorin: Sandra Fasching, Kindergartenpädagogin, Schlafberaterin, Spielgruppenleiterin, Zwergensprache und Dunstan Babysprache Kursleitung in Niederösterreich

Warum Babyzeichensprache und Babymassage weit mehr sind als „nur für Babys“

„Das ist doch nur was für Babys, oder?“. Diesen Satz höre ich immer wieder – sowohl über Babyzeichensprache als auch über Babymassage. Und jedes Mal muss ich ein bisschen schmunzeln. Denn wenn ich eines aus meiner eigenen Erfahrung als Mama gelernt habe, dann das: Manche Dinge wachsen einfach mit. Sie verändern sich, werden leiser, subtiler – aber sie bleiben.

Und genau so ist es bei uns.

Meine Kinder sind heute acht und elf Jahre alt. Also längst keine Babys mehr. Und trotzdem ist die Babyzeichensprache bei uns noch immer lebendig. Nicht mehr in der Form, wie man sie vielleicht aus Kursen kennt – aber als etwas ganz Eigenes, fast schon Magisches.

Eine Art Geheimsprache.

Wenn wir unterwegs sind, tauschen wir manchmal ganz unauffällig Zeichen aus.

„Ich muss auf die Toilette.

„Können wir nach Hause gehen?

„Möchtest du noch etwas trinken?

Kein lautes Rufen, kein Unterbrechen – nur ein kurzer Blick, eine kleine Bewegung, und wir verstehen uns. Es ist, als hätten wir uns eine stille Brücke gebaut, die nur uns gehört.

Und dann ist da noch meine Kleine.

Sie hat das Fingeralphabet für sich entdeckt – und etwas daraus gemacht, womit ich nie gerechnet hätte: Sie hat sich damit selbst Rechtschreibregeln erschlossen. Buchstaben gefühlt, gesehen, verinnerlicht. Auf ihre ganz eigene Weise gelernt.

Das ist der Moment, in dem mir klar wird: Zwergensprache ist kein „Baby-Tool.

Es ist eine Sprache. Und Sprache hört nicht einfach auf.

Und das Gleiche erlebe ich auch bei derBabymassage– auch so ein Begriff, der oft in eine kleine Schublade gesteckt wird. Zart, niedlich, für die Kleinsten. Aber Berührung ist so viel mehr als das.

Sie ist Verbindung. Immer.

Gerade mit größeren Kindern verändert sich so vieles. Der Alltag wird voller, die Gespräche manchmal kürzer, die Welt um sie herum größer. Und genau dann sind diese stillen Momente der Nähe so unglaublich wertvoll.

Mein großer Sohn ist jetzt elf. Und weißt du was?

Er sagt bis heute: „Mama, ich bekomme ich eine Babymassage?“

Und jedes Mal denke ich: Wie schön ist das bitte?

Dass er sich diesen Wunsch erlaubt. Dass er weiß, wie sich Geborgenheit anfühlt. Dass er sich diese Verbindung nimmt – auch jetzt noch.

Ein ganz besonderer Moment war übrigens, als ich meine Babymassage-Ausbildung gemacht habe. Sie war online – und mein Sohn war mein „Lernbaby“. Wir haben so viel gelacht, ausprobiert, gelernt. Und gleichzeitig ist da etwas entstanden, das bis heute geblieben ist.

Vielleicht ist es genau das, was ich dir mitgeben möchte:

Babyzeichensprache und Babymassage sind keine „Phasen“.

Sie sind Einladungen.

Einladungen zu Verbindung. Zu Verständnis. Zu Nähe – weit über das Babyalter hinaus.

Und vielleicht werden sie bei euch auch irgendwann zu etwas ganz Eigenem.

Zu kleinen Ritualen. Zu einer Geheimsprache. Zu Momenten, die bleiben.

Denn was wir unseren Kindern wirklich schenken, ist nicht die Methode.

Es ist das Gefühl dahinter.

 

Autorin: Annina Riepp, Zwergensprache und Dunstan Babysprache Kursleitung in Uster, Zwergensprache Länderleitung der Schweiz, Doula & Babymassage Kursleitung