Noch sinnvolle Eltern-Lektüre für den Sommer gesucht? Wir freuen uns sehr, dass unsere beiden Elternratgeber zum Thema "Babykommunikation" gerade in die nächste Auflage gehen:
Das Buch "Babyzeichen Basics - Praxistipps für die spielerische Verständigung mit den Kleinsten" von Simone Kostka und Vivian König aus dem Maudrich-Verlag geht in die 2. Auflage. Es legt den Schwerpunkt auf ausgewählten Gebärden und praktischen Alltagstipps für die bedürfnisorientierte Kommunikation mit Kindern von Anfang an.
Anhand von Situationen ohne und mit Babygebärden lernst du das Potenzial der Zwergensprache kompakt und nachhaltig einzusetzen, so dass nicht nur die Entwicklung deines Kindes stark davon profitiert, sondern auch eure Bindung. Ein entspannterer und harmonischer Alltag wird dadurch möglich.
Bereits in die 3. Auflage geht das im Humboldt-Verlag erschienene Buch "Was dein Baby dir sagen möchte - Hunger, Bauchweh, Windel voll - Babylaute, Mimik und Gesten richtig deuten" von Vivian König. Dieses Buch begleitet frisch gebackene Eltern durch die ersten drei Lebensjahre und zeigt auf, wie wir Babys leichter verstehen.
Angefangen von Körpersignalen, über die Dunstan Bedürfnislaute, Beruhigungstechniken, der Begleitung und Anregung von kindlichem Lernen in all seinen Facetten bis hin zu den bei Babys beliebtesten Babyzeichen und das spielerische Sprechen lernen wird ein großer, umfassender Bogen gezogen. Ein Buch, dass Du immer wieder zu Hand nehmen kannst und darin so viele alltagstaugliche Ideen und Einblicke findest.
Wir danken allen Familien und Fachleuten, die diesen Erfolg der neuen Auflagen durch ihr Interesse und ihre Neugier an beiden Themenbereichen möglich gemacht haben! Ein großes Dankeschön natürlich auch an unsere Verlage Maudrich und Humboldt für die langjährige und stets sehr angenehme Zusammenarbeit!
Beide Bücher gibt es in der Buchhandlung deines Vertrauens, bei deiner Zwergensprache-Kursleitung und natürlich auch in unserem Zwergensprache Shop für dich selbst zum Schmöckern oder als Geschenk zur Geburt, Taufe, dem Start der Elternzeit oder für werdende Großeltern.
Zwergensprache Shop
Autorin: Vivian König, Gründerin, Ausbilderin und Geschäftsführerin der Zwergensprache GmbH, Markranstädt
Warum sind unsere Kursteilnehmer*innen nach dem mehrwöchigen Babyzeichen-Kurs zufrieden? Sind es die vielen Zeichen, die sie gelernt haben?
Nein, das ist es nicht.
Was durchwegs rückgemeldet wird, sind vor allem drei Punkte:
- Ich genoss das Zusammensein mit Gleichgesinnten. Der Austausch in dieser anstrengenden Baby-Zeit tat einfach gut.
- Meinem Baby und mir hat das Singen und Musizieren grossen Spass gemacht. Es war schön, viele traditionelle Kinderlieder wieder in Erinnerung gerufen zu bekommen.
- Wahnsinn, was du für passendes Spielzeug für jede Kursstunde bereit hast. Es hat meinem Baby jedes Mal grossen Spass gemacht, Neues zu entdecken.
Und ganz nebenbei haben die Eltern auch noch jede Menge nützliche Gebärden an die Hand bekommen, mit denen ihre Babys bald schon ganz konkret kommunizieren können.
Wir freuen uns, auch dich bald ein einem unserer Kurse in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder Online zu begrüssen. Die aktuellen Angebote für deine Region findest du unter:
Kursleitungen (zwergensprache.com)
Autorin: Fabienne Rütsch, Zwergensprache Kursleitung für Wil und Sankt Gallen, Dunstan Babysprache Kursleitung, Schweiz
Kann ich schon Zeichen einem Säugling zeigen? Das ist eine häufige Frage, die mich Eltern in der Schwangerschaft fragen.
Ich finde – JA! Auch mit einem Neugeborenem auf Augenhöhe kommunizieren.
Ich mache bereits eine weitere persönliche Erfahrung mit Zeichen ab der Neugeborenen-Zeit. Mein 2. Sohn wurde gerade 3 Monate alt und bekommt bereits Babyzeichen ab Geburt gezeigt.
Diese sind: Milch/stillen, schlafen/müde, Pipi, Töpfchen, wickeln/Windel, singen/Musik und Mama
Seit einigen Tagen merke ich nun wie mein Sohn die Zeichen registriert und wahrnimmt. Das sehe ich anhand seiner Augen - er hält Blickkontakt zu mir, ich rede mit ihm und zeige das Zeichen. Dann sieht er kurz auf meine Handbewegung und ist wieder mit mir in Blickkontakt. Oft gibt er danach sogar eine Reaktion von Lauten oder Bewegung zurück. Total spannend und schön! Das zeigt mir – wir beide sind in Kommunikation. Ich sehe ihn und wir „reden“ darüber was als nächstes passiert.
Und das sind alles Dinge, die dauernd passieren. Ständig wickeln bzw. abhalten, stillen, schlafen etc. Also kann man hier wunderbar die ersten Zeichen einfließen lassen und in „Übung“ kommen bzw. die eigene Aufmerksamkeit schulen. Denn bald werden es noch mehr Zeichen und das ein oder andere kommt vom Baby bestimmt bald zurück.
Wenn auch du Zeichen zeigen magst, dann merke dir: Dein Säugling wird die Zeichen nicht sofort zurück zeigen. Nur, wenn du dran bleibst und es deinem Kind immer wieder im Alltag anbietest, wird dein Kind, wenn es motorisch soweit ist, die Zeichen zurück zeigen.
Wie kommst du nun an die Zeichen, wenn du noch nicht in einem Kurs warst? Einen Eltern-Kind-Kurs besucht man i.d.R. erst ab einem Alter von 6 Monaten. Wenn du schon vorher mit Zeichen starten willst, dann besuche einen Workshop oder hole dir die Fachliteratur von Vivian König oder lade dir die Zwergensprache App herunter. Hier hast du Inspiration genug.
Und merke dir, viel brauchst du am Anfang gar nicht. Eine Handvoll Zeichen ist vollkommen ausreichend. Sobald dein Kind alt genug ist, besuche auf jeden Fall einen Zwergensprache Kurs in deiner Nähe. Denn dein Kind will schon bald viel mehr Zeichen, um sich mitzuteilen und die Welt zu entdecken.
Viel Spaß dabei wünscht Dir Deine Carolin.
Autorin: Carolin Schiel, Zwergensprache Kursleitung Baden-Baden, Mama von drei Kindern, 10 & 3 Jahre und Säugling 3 Monate alt, alles Babyzeichenkinder, Regionalleiterin für Baden-Württemberg, Dunstan Babysprache Kursleitung, artgerecht Coach
Gemeinsame Messeevents sind für unsere Schweizer Kursleiterinnen der beiden Netzwerke der Zwergensprache und der Dunstan Babysprache eine große Bereicherung. Nach erfolgreichen Messen im Jahr 2024 freuen wir uns schon, auch im Jahr 2025 wieder bei einigen dabei zu sein.
Autorinnen: Annina Riepp und Patricia Geiger, Zwergensprache und Dunstan Babysprache Kursleitung in und um Winterthur und Basel
Ausbilderin für Zwergensprache-Kursleiter, Autorin, Referentin, Ausbilderin & Kursleiterin für Dunstan Babysprache
Diplom-Kauffrau / Geschäftsführerin
Kursleiterin Leipzig, Leipzig-Land

Ich würde mich freuen, Sie bald in meinen Kursen zur Zwergensprache oder Dunstan Babysprache begrüßen zu können!
Gern teile ich meine Erfahrungen mit Babyzeichen und Dunstan Reflex-Lauten mit Ihnen und unterstütze Sie dabei, Ihren Familienalltag durch Verstehen der „Sprache“ Ihres Babys entspannter zu gestalten.
Sie werden dann sicher ganz schnell genauso begeistert sein, wie viele andere Familien und Betreuer auch. Denn was gibt es Schöneres, als in ein zufriedenes kleines Babygesicht zu schauen und zu verstehen, was Ihr Baby Ihnen mitteilen möchte?
Also worauf warten Sie?
Kommen Sie zu einem meiner Kurse und helfen Sie spielerisch der gemeinsamen Kommunikation auf die Sprünge!
Die Kurse sind bindungs- und bedürfnisorientiert, so dass ein wertschätzendes und respektvolles Miteinander von Anfang an auf Augenhöhe im Mittelpunkt steht.
Wir haben drei Kinder, die mit Babyzeichen aufgewachsen sind: Begonnen hat die Liebesgeschichte mit der Zwergensprache im Jahr 2015, als ich mit unserer damals 8 Monate alten Tochter – eigentlich nur, um in der Elternzeit „noch ein bisschen was zu tun zu haben“ - im Zwergensprache Kurs bei meiner heutigen Kollegin Anja saß. Schnell hatte unsere Tochter die Zeichen verinnerlicht, umgesetzt und uns alle in Staunen versetzt. Die Reaktion ihrer Großeltern war zunächst verhalten: „Was Du alles mit dem Kind machst, wir hatten das auch nicht und ihr seid trotzdem groß geworden!“ Eine Reaktion, die viele jungen Eltern von der älteren Generation hören. Als unsere Tochter dann aber die ersten Zeichen bei Wochenendbesuchen bei den Großeltern zeigte, konnten sie die Vorteile nicht von der Hand weisen: „Und jetzt zeigt sie, dass sie trinken möchte? Ach, das ist ja prima!“ Mit einem Jahr konnte unsere Tochter so viele Zeichen zeigen, dass sie sich ohne Probleme ausdrücken konnte. „Und wenn Sie dann später anfängt zu sprechen?“ war kurze Zeit die Sorge der Großeltern, die aber durch ein fröhlich plapperndes Kind entkräftet wurde, das schon mit anderthalb Jahren Drei-Wort-Sätze sprach und auch schwierige Worte sagen konnte, „Mayonnaise“ und „Eierbecher“ gehörten dazu.
Kurze Zeit später zogen wir um, in die Nähe der Großeltern und unser Sohn wurde geboren. Mit ihm machten wir von Geburt an die Zeichen. Mit vier Monaten verstand er, dass er Milch bekommt, wenn er das Zeichen dafür sah und hörte auf zu Weinen. Mit sieben Monaten zeigte er mir ganz klar das Zeichen, wenn er Milch trinken wollte. Die Großeltern sahen wir fast täglich. Babyzeichen gehörten also für sie zum Alltag dazu – genauso wie für uns. Immer mal wieder gab es ungläubiges Staunen über die Babyzeichen, die er verwendete. Der Opa konnte zum Beispiel einfach nicht glauben, dass sein Enkel wirklich zeigt, wenn er müde ist und ins Bett möchte. Der Kleine war damals in etwa 12 Monate alt, als er immer nach dem Mittagessen das Zeichen für „schlafen“ zeigte. Opa wollte das Zeichen gern nochmal sehen und stellte eine Schlafsituation nach: er legte sich aufs Sofa, schloss die Augen und tat so, als ob er schläft und machte Schnarchgeräusche. Anstatt zu zeigen, dass Opa schläft, zeigte unser Sohn jedoch auf seinen Opa, schaute etwas ungläubig und machte das Zeichen für „Schwein“. Eine tolle Situation, die uns allen gezeigt hatte, wie einfach es war, sich falsch zu verstehen. Zum Glück hatten wir die Babyzeichen!
Nun, fünf Jahre später, ist unsere kleinste Tochter mit acht Monaten im schönsten Babyzeichen Alter. In etwa einmal pro Woche kommt ein Zeichen dazu. Ihr erstes Zeichen war „Winke, winke“. Sie zeigte es mit sechs Monaten und die Großeltern sind darauf mehr als stolz, denn sie haben es fleißig geübt und gezeigt. Auch ihr zweites Zeichen - „Blume“ – ist dem Elan von Oma und Opa zu verdanken, die ständig mit ihr im Garten waren und an den Blumenkästen im Hof, um das Zeichen und natürlich die Blumen zu zeigen. Mittlerweile schauen sie gespannt auf die kleinen Kinderhände, wollen jeden Fingerzeig des Babys deuten und berichten stolz Freunden und Verwandten, was das Kind schon alles kann. „Ach, hätten wir das bei Euch doch auch schon gewusst, es hätte Vieles erleichtert. Aber es ist schön, dass wir das jetzt bei unseren Enkeln erleben dürfen, man braucht ja gar keinen Fernseher mehr!“ war neulich das Resümee der Oma.
Autorin: Dr. Camilla Leithold, Zwergensprache Kursleitung in Erfurt und Gotha seit 2016, Zwergensprache Regionalleiterin für Thüringen und Sachsen-Anhalt, Ernährungswissenschaftlerin, Dunstan Babysprache Kursleitung, AOK plus Partnerin, Mama von drei Zwergensprache-Kindern